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Flock - übertrifft toxisches Antifouling für Schiffe

 

Die Untersuchung von Faserstrukturen für ihre Antifouling-Leistung beläuft sich auf Jahrzehnten. Bereits in den 1970er Jahren haben die Menschen versucht, die Ansiedlung von Bewuchsarten (Seepocken, Muscheln, Algen) zu verhindern, indem Flockfasern auf einer Oberfläche angebracht wurden. Wissenschaftliche und praxisnahe Forschung wurde mit einer großen Vielfalt an Ergebnissen und Schlussfolgerungen durchgeführt: die verschiedenen Fasertypen haben unterschiedliche Auswirkungen auf die unterschiedlichen Organismen. Die größte Herausforderung bestand darin, Faserkonstruktionen zu finden, die unter allen Bedingungen vor (Makro) Ablagerungen schützen.

Während des Symposiums 2011 wurde ein Beitrag über die Ergebnisse und Herausforderungen in Bezug auf den Einsatz von Flock für Antifouling Fischkäfige im Einsatz für die Fischzucht gegeben. Obwohl erfolgreiche Technologie ansteigen ist dies ein schwieriger Markt. Seit 2012 haben wir uns entschieden, das Produkt in der Schifffahrt einzuführen. Für diesen Markt ist die Technologie der Beflockung einfacher: wir verwenden eine Trägerfolie um den Flock auf dem Schiff anzubringen. Dieser Ansatz birgt jedoch auch einige Herausforderungen. Eine Auswahl an Schiffen wurde bereits mit Flockfolien ausgerüstet, vor allem in den warmen Gewässern des Mittleren Ostens.

In der Vorlesung wird einen Überblick darüber geben, wie Flock als Antifouling-Material genutzt wird und das derzeitige Vorgehen zusammengefasst.

Die bestehenden Herausforderungen werden angesprochen und es werden die Ergebnisse gezeigt, hier wird das Flockprodukt mit herkömmlichen Antifouling anstrichen verglichen. Abschließend werden Schlussfolgerungen in Bezug auf die Anwendbarkeit und die Zukunft für Flock in Antifouling-Anwendungen werden vorgestellt.

 

Information zum Referenten, Herr Rik Breur:

 

Dr. Rik Breur studierte Materialwissenschaften und chemische Technologie an der University of Technology in Delft (Niederlande). Anschließend machte er seine Promotion in Themen die sich auf Korrosions- und Bewuchsschutz bezogen. Nach dem Abschluss seiner Doktorarbeit gründete er 2005 die Firma Micanti. Micanti stellt umweltfreundliche, Anwuchsverhindernde Methoden her. Das erste kommerzielle Produkt ist Thorn-D®. Eine Flocktechnologie die Marine Material vor der Bewachsung von Algen, Muscheln und weiteren Arten schützt.

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