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Neuigkeiten unseres Mitgliedes PFT – Flock Technik GmbH, die auch zum wiederholten Male die Gewinner unseres FlockAwardes 2015 sind.

 

Bereits im Juni 2014 wurde eine neue Produktionshalle unweit des Stammwerkes zur Beflockung ausschließlich von Druckfedern in Betrieb genommen.

In zwei manuellen Flocklinien wurde bis Ende 2014 gearbeitet, bevor Anfang 2015 eine neue vollautomatische Beflockungslinie ihre Arbeit aufnahm.

 

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Mit insgesamt 17 neuen Mitarbeitern werden in der Friedliner Str. 23 Druckfedern in Längen bis 1,50 m beflockt.

 

FA2015

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Beflockung von Federn – und die Ansprüche daran

Christian Fehler / Pieron GmbH

 

Beflocktes Garn

Roberto Rossetti / Finelvo S.R.L

 

Technische Applikation von Flock auf ein Vileda Reinigungstuch

Dr. Sabrina Höffele Freudenberg Haushaltsprodukte Augsburg GmbH

 

Reduzierte Anforderungen und Innovationen in Normen für Flockgeräte (DIN EN 50050-3 / EN50223)

Dieter Möckel / PTB Braunschweig

 

Beflockung im Automobilbereich, Einsatz von beflockten Bauteilen in Seitenfenster und Heckscheibenrollos

Winfried Kubesch / BOS GmbH & Co. KG

 

Beflockung auf Textilien: Ursprung, Entwicklung, Innovation

Alberto Sadun / Aigle Macchine SRL     

          

TTIP und was für Sie dabei wichtig ist

Patrick Gibbles / European Small Business Alliance

 

Flock übertrifft toxisches Antifouling für Schiffe

Rik Breur / Micanti B.V.

 

MC-Flock _ Das Verfahren, Anwendungen, Beispiele

Edvard Crnic / Maag Flockmaschinen GmbH

 

Beflockungsklebstoffe im Spannungsfeld der Qualität des beflockten Artikels und den ökologischen Anforderungen

Günther Holzinger / CHT R. Beitlich GmbH

 

Flock und Ökologie – GOTS Siegel & Zertifikate für Unternehmen im Alltag

Elke Klemenz / FARCAP Mode aus Fairem Handel

 

GHS im Betrieb – praktische Hinweise zur Umsetzung

Jürgen Schwarz / Kissel + Wolf GmbH

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Flock - übertrifft toxisches Antifouling für Schiffe

 

Die Untersuchung von Faserstrukturen für ihre Antifouling-Leistung beläuft sich auf Jahrzehnten. Bereits in den 1970er Jahren haben die Menschen versucht, die Ansiedlung von Bewuchsarten (Seepocken, Muscheln, Algen) zu verhindern, indem Flockfasern auf einer Oberfläche angebracht wurden. Wissenschaftliche und praxisnahe Forschung wurde mit einer großen Vielfalt an Ergebnissen und Schlussfolgerungen durchgeführt: die verschiedenen Fasertypen haben unterschiedliche Auswirkungen auf die unterschiedlichen Organismen. Die größte Herausforderung bestand darin, Faserkonstruktionen zu finden, die unter allen Bedingungen vor (Makro) Ablagerungen schützen.

Während des Symposiums 2011 wurde ein Beitrag über die Ergebnisse und Herausforderungen in Bezug auf den Einsatz von Flock für Antifouling Fischkäfige im Einsatz für die Fischzucht gegeben. Obwohl erfolgreiche Technologie ansteigen ist dies ein schwieriger Markt. Seit 2012 haben wir uns entschieden, das Produkt in der Schifffahrt einzuführen. Für diesen Markt ist die Technologie der Beflockung einfacher: wir verwenden eine Trägerfolie um den Flock auf dem Schiff anzubringen. Dieser Ansatz birgt jedoch auch einige Herausforderungen. Eine Auswahl an Schiffen wurde bereits mit Flockfolien ausgerüstet, vor allem in den warmen Gewässern des Mittleren Ostens.

In der Vorlesung wird einen Überblick darüber geben, wie Flock als Antifouling-Material genutzt wird und das derzeitige Vorgehen zusammengefasst.

Die bestehenden Herausforderungen werden angesprochen und es werden die Ergebnisse gezeigt, hier wird das Flockprodukt mit herkömmlichen Antifouling anstrichen verglichen. Abschließend werden Schlussfolgerungen in Bezug auf die Anwendbarkeit und die Zukunft für Flock in Antifouling-Anwendungen werden vorgestellt.

 

Information zum Referenten, Herr Rik Breur:

 

Dr. Rik Breur studierte Materialwissenschaften und chemische Technologie an der University of Technology in Delft (Niederlande). Anschließend machte er seine Promotion in Themen die sich auf Korrosions- und Bewuchsschutz bezogen. Nach dem Abschluss seiner Doktorarbeit gründete er 2005 die Firma Micanti. Micanti stellt umweltfreundliche, Anwuchsverhindernde Methoden her. Das erste kommerzielle Produkt ist Thorn-D®. Eine Flocktechnologie die Marine Material vor der Bewachsung von Algen, Muscheln und weiteren Arten schützt.

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Finelvo ist ein Textilgewerbe, das seit den 60er Jahren Erfahrungen mit der Produktion von hochwertigem Flock hat. Sie beflocken Oberflächen, stellen aber hauptsächlich Garne für die Automobilindustrie her. Flock wird vielseitig im Auto eingesetzt, sowohl für Textilien als auch ästhetische Aspekte (3D-Beflockung von Handschuhfächern, Stoffe für Sitze, Dächer, Kofferraum, etc.) aber auch für technische Zwecke (Anti-Drift, Anti-Vibration, Lärmreduzierung, etc.)

Finelvo hat sich auf die Herstellung von Flockgarnen für Textilien und technische Anwendungen für die Automobilindustrie spezilaisiert.

Finelvo’s Umsatz stammt zu 98% aus Produkten für den Automobilbereich, der Anteil der auf Exporte zurückzuführen ist, beträgt etwa 90%. Die größte Stärke der Produktion bei Finelvo ist die vertikale Produktionsorganisation, die eine sehr starke und sehr schnelle Interaktion mit dem Kunden ermöglicht. Diese können neben der Farbe des Garns auch dessen Maße und mechanischen Eigenschaften wählen und somit beim Endprodukt mitbestimmen, all dies geschieht inline.

Da es sich bei beflocktem Garn um ein Tech-Textilprodukt handelt, ist es im Vergleich zu anderen Textilien umso wichtiger, dass Lieferant (Finelvo) und Kunde in einer guten Beziehung zueinander stehen, um alle gewünschten Funktionen und Merkmale des Endprodukts miteinander zu vereinen.

Warum sollte Flockgarn im Automobil- und Transportbereich eingesetzt werden: Stärke, ästhetische und funktionale Vorteile. Kundenspezifische Lösungen, die die technischen Anforderungen erfüllen. Revolutionäre, neue Materialien für alternative Nutzungen, neue Ideen und Anwendungen.

 

Informationen zum Referenten, Herrn Roberto Rossetti:

 

Bildung

1987 High Technical School (Perito Industriale Meccanico)

 

Berufliche Erfahrungen

1989   Beschäftigt bei Finelvo Srl in den Bereichen Produktion und Planung

1990-1992 Erfahrung in einem ehemaligen Partner-Unternehmen: Vorbereitung und   Produktion von Flock und beflockte Oberflächen

1993   Zurück bei Finelvo als Manager der F & E-Abteilung

1999   Teilhaber von Finelvo

2010   CEO bei Finelvo Srl

2011   Gründung einer neuen Firma DOUBLEAR Srl Entwicklung, Produktion und Verkauf        von Tennissaiten und andere Tennisausrüstung

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Das neue Chemikalien-Einstufungs- und Kennzeichnungssystem GHS und Verwandte Rechtsgebiete

 

GHS steht für Global Harmonisierte System der UN zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. GHS löst die bisherigen europäischen Regelungen ab und soll dafür sorgen, dass chemische Stoffe und Gemische weltweit nach (nahezu) identischen Kriterien eingestuft und gekennzeichnet werden.

Bei Stoffen ist die neue Kennzeichnung bereits ab dem 1. Dezember 2010 Pflicht, bei Gemischen wird diese am 1. Juni 2015 eingeführt.

 

Für die Praktische Umsetzung bedeutet dies zunächst, sich mit den Themen:

  • Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung
  • Ergänzung des Gefahrstoffverzeichnisses
  • Anpassung / Erweiterung der Betriebsanweisungen
  • Unterweisung der Beschäftigten
  • Anpassung der innerbetrieblichen Kennzeichnung
  • Lagerung der Produkte

auseinander zu setzten.

Der Vortrag möchte auf die wichtigsten Punkte eingehen und Hilfestellung zur Umsetzung geben.

 

Informationen zum Referenten, Herr Jürgen Schwarz:

 

Jürgen Schwarz ist seit 1996 Betriebsleiter und seit 2005 Mitglied der Geschäftsleitung der Kissel + Wolf GmbH Wiesloch (KIWO).

 

Seinen beruflichen Werdegang startete Herr Schwarz 1978 bei AKZO Coatings in Stuttgart. Über verschiedene Zwischenstationen und Weiterbildungsmaßnahmen wie der Fa. Weckerle Stuttgart GmbH, Karl Wörwag GmbH und Croma Lacke kam Jürgen Schwarz schließlich zu KIWO.

 

Heute ist Herr Schwarz für die technischen Abläufe, die Produktion, das Lagerwesen mit Versand, die Kennzeichnungs- und Einstufungsverfahren, sowie für Behördenkontakte und Genehmigungsverfahren verantwortlich.

 

Zudem arbeitet er in verschiedenen Gremien mit z.B. als Mitglied im Prüfungsausschuss Industriemeister Chemie IHK Stuttgart. Er ist Mitglied in der Technischen – Sachverständigen – Kommission (TSK) der BG-RCI Heidelberg und unterrichtet als Dozent an der IHK-Stuttgart, Berufsfortbildungswerk und der Berufsgenossenschaft RCI.

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Hier tut sich ‘was! Übersichtlicher, bunter und vor allem mit hohem Informationsgehalt erhalten Sie mit ein paar KLICKS wissenswertes aus Ihrer Branche.

 

Dabei weisen Ihnen die gewohnten Rubriken  aus Ihrer Printausgabe NEWS – FORUM – PRAXIS – MODE – WEGWEISER jetzt auch online den Weg.

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Beflockung auf Textilien: Ursprung, Entwicklung, Innovation

 

Die Ursprünge der Beflockung gehen sehr weit zurück in die Vergangenheit. Einige Quellen berichten über erste Anwendungen in China, 1000 vor Christus.

Erste industrielle Anwendungen für Textilbeflockung sind in den USA um 1910 erscheinen. Elektrostatische Beflockungsmaschinen wurden bereits 1933 in einem Patent beschrieben. Die Beschreibung des Prozesses bei diesem Patent nimmt bereits viele Konzepte vorweg, die in der heutigen Zeit bei der Beflockung von Bahnenware als sehr wichtig gelten. Hierzu zählt unter anderem die Klimaanlage, um die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum konstant zu halten.

In Europa hat die Beflockung in der Textilveredelung in den 60er Jahren begonnen.

Aigle begann die Herstellung von Beflockungsmaschinen damals zunächst nur mit mechanischen Flock -Siebsysteme; dann wurde ein langer Forschungszeitraum der Entwicklung eines selbst hergestellten elektrostatischen Generators gewidmet. Zuverlässigkeit, relativ geringes Gewicht, sowie eine gute Leistung waren die Hauptaspekte; Wir befinden uns nun schon in der Mitte der 60er. Hauptanwendungsgebiete waren Dekorationen für Gardinen und Polyamid Strümpfe für Frauen.

Durch die Entwicklung von Flock, Klebstoff und Beflockungstechnologie wird Flock nun nicht mehr nur zur Dekoration von Textilien, sondern auch für die funktionale Nutzung verwendet, beispielsweise Samt für Kleider, Sofabezüge und Autositzbezüge. Die Maschinenqualität sowie die Produktionsgeschwindigkeit verbesserte sich schnell. In der Mitte der 80er erreichte die Verwendung der beflockten Bahnenware Ihren Höhepunkt. Auch die abwechslungsreiche Oberflächenveredelung der beflockten Textilien verbesserte sich sehr.

Die Geschwindigkeit der Beflockung von Textilien erreichte in Europa rund 15 Meter/Minute, in den USA fast doppelt soviel; Der Grund hierfür ist der Technologieunterschied: D.C. elektrostatische Beflockung für eine weichere Haptik in Europa, A.C. und weniger Weichheit in den USA.

Eine weitere interessante Anwendung im Bereich Textilien ist die Beflockung von Verdunkelungsvorhängen. Bis zu drei Meter breite Beflockungslinien wurden hauptsächlich diesem Sektor gewidmet. Kürzlich kamen neue Anfragen nach noch breiteren beflockten Stoffen wofür Aigle momentan Maschinen entwickelt.

 

Informationen zum Vortragenden, Herr Albertro Sadun:

 

Alberto Sadun wurde 1966 in Florenz geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaft an der Universität in Florenz. Nach der Promotion arbeitete er eine Zeit lang in England.

Seit 1995 arbeitet er für die Firma AIGLE SRL. Er ist heute Geschäftsführer und Gesellschafter. Sein Hauptaufgabengebiet ist Verkauf, Marketing und Entwicklung innovativer Produkte.

AIGLE SRL ist ein bekannter Hersteller für Flockmaschinen. Seit 50 Jahren beschäftigt sich AIGLE SRL mit der Beflockung und hat in den vergangenen Jahren neue Lösungen für die Beflockung von Profilen, Bahnenware und 3-D Stücken entwickelt.

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Beflockungsklebstoffe im Spannungsfeld der Qualität des beflockten Artikels

und den ökologischen Anforderungen

 

Die Eigenschaftsprofile von Beflockungsklebstoffen werden anhand ihres physikalisch-chemischen Aufbaus charakterisiert.

Dabei werden die Unterschiede zwischen

Lösemittelklebstoffen

Dispersionsklebstoffen

Plastisolen und

100%igen High Solids

dargestellt und die Vorteile der einzelnen Systeme herausgearbeitet.

 

Informationen zum Referenten, Herr Günther Holzinger:

 

Günther Holzinger studierte Chemie an der  FHD in Stuttgart Vaihingen im Fachbereich “Farbe Lack Kunststoff”.

Seit 1982 bei der Fa. CHT R. Beitlich GmbH auf dem Gebiet Beflockungsklebstoffe und beflockte Artikel tätig.

Im Laufe der Jahre war ich zuständig für den technischen Vertrieb, Anwendungstechnik und Produktentwicklung und habe einen breiten aber auch tiefen Einblick in die Mysterien der Beflockung gewonnen. Dabei ist die Faszination und Liebe zur Physik und Chemie welche hier dahintersteht nicht abgekühlt, sondern stetig gewachsen.

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Flock und Ökologie – GOTS Siegel & Zertifikate für Unternehmen im Alltag

Siegel und Zertifikate werden auch in Verbindung mit Flock und Textil immer interessanter und wichtiger. Auch verschiedene Anforderungen und Standards müssen berücksichtigt werden. Auf die verschiedenen Aspekte, wie dies in Unternehmen im Alltag impliziert werden kann, wird in diesem Vortrag eingegangen.

 

Informationen über die Referentin, Fr. Elke Klemenz:

 

Elke Klemenz – selbständige Unternehmerin im Textilbereich seit 1988. GOTS – Zertifizierung im eigenen Betrieb sowie Mitgliedschaft als Botschafter bei der Fair Wear Foundation .

Seit 2010 Bildungsreferentin in Zusammenarbeit mit den Weltläden.

2013 Gründung eines Gemeinwohlunternehmens. Seit Januar 2015 auch als gemeinnützig anerkannt.

FARCAP Faire Mode gGmbH besteht aus drei Teilen:

Im Ladengeschäft in der Fürther Altstadt findet man Mode aus Fairem Handel – ökologisch, fair, unabhängig zertifiziert.

Bildungs- u. Öffentlichkeitsarbeit: Ich biete Vorträge, Präsentationen, workshops, organisiere Messeauftritte u.v.m für öffentliche Einrichtungen, Initiativen, Industrie u.a. zu Themen wie z.B.: Ökologie, Fairer Handel, nachhaltige Unternehmensführung, Ethik und Moral in der textilen Kette, Siegelkunde…oder Thema nach Absprache.

Projektförderung: nicht nur spenden, sondern Menschen helfen, eine solide Grundlage zu schaffen für ein Leben in Unabhängigkeit und Freiheit. Mit Know How und finanzieller Hilfe unterstützt FARCAP Faire Mode gGmbH FirmengründerInnen bei rechtlichen, logistischen und ganz praktischen Fragen.