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Seit Februar 2016 ist die neue, 3. vollautomatische Druckfedern-Beflockungsanlage bei PFT in Betrieb.

Insgesamt werden nun ca. 1.500.000 Federn pro Jahr beflockt.

Zwei weitere manuelle Flocklinien zur Federn-Beflockung werden weiterhin unterstützend betrieben.

Mit ca. 30 Mitarbeitern wird die Federn-Beflockung in 3 Schichten durchgeführt.

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Ein neuer Trend breitet sich bei der Federnbeflockung aus. Die Druckfedern werden immer mehr mit einem Gleitmittelzusatz versehen, den die PFT mit einer eigenen Beschichtung ebenfalls anbietet.

Des Weiteren können auch nur außen beflockte Federn gefertigt werden, um zum Beispiel einen engeren Bauraum gerecht zu werden.

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Wir sind auch auf der K 2016 vertreten!

Sie finden uns in Halle 5 auf dem Stand A 01.

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Beflockung auf Textilien: Ursprung, Entwicklung, Innovation

 

Die Ursprünge der Beflockung gehen sehr weit zurück in die Vergangenheit. Einige Quellen berichten über erste Anwendungen in China, 1000 vor Christus.

Erste industrielle Anwendungen für Textilbeflockung sind in den USA um 1910 erscheinen. Elektrostatische Beflockungsmaschinen wurden bereits 1933 in einem Patent beschrieben. Die Beschreibung des Prozesses bei diesem Patent nimmt bereits viele Konzepte vorweg, die in der heutigen Zeit bei der Beflockung von Bahnenware als sehr wichtig gelten. Hierzu zählt unter anderem die Klimaanlage, um die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum konstant zu halten.

In Europa hat die Beflockung in der Textilveredelung in den 60er Jahren begonnen.

Aigle begann die Herstellung von Beflockungsmaschinen damals zunächst nur mit mechanischen Flock -Siebsysteme; dann wurde ein langer Forschungszeitraum der Entwicklung eines selbst hergestellten elektrostatischen Generators gewidmet. Zuverlässigkeit, relativ geringes Gewicht, sowie eine gute Leistung waren die Hauptaspekte; Wir befinden uns nun schon in der Mitte der 60er. Hauptanwendungsgebiete waren Dekorationen für Gardinen und Polyamid Strümpfe für Frauen.

Durch die Entwicklung von Flock, Klebstoff und Beflockungstechnologie wird Flock nun nicht mehr nur zur Dekoration von Textilien, sondern auch für die funktionale Nutzung verwendet, beispielsweise Samt für Kleider, Sofabezüge und Autositzbezüge. Die Maschinenqualität sowie die Produktionsgeschwindigkeit verbesserte sich schnell. In der Mitte der 80er erreichte die Verwendung der beflockten Bahnenware Ihren Höhepunkt. Auch die abwechslungsreiche Oberflächenveredelung der beflockten Textilien verbesserte sich sehr.

Die Geschwindigkeit der Beflockung von Textilien erreichte in Europa rund 15 Meter/Minute, in den USA fast doppelt soviel; Der Grund hierfür ist der Technologieunterschied: D.C. elektrostatische Beflockung für eine weichere Haptik in Europa, A.C. und weniger Weichheit in den USA.

Eine weitere interessante Anwendung im Bereich Textilien ist die Beflockung von Verdunkelungsvorhängen. Bis zu drei Meter breite Beflockungslinien wurden hauptsächlich diesem Sektor gewidmet. Kürzlich kamen neue Anfragen nach noch breiteren beflockten Stoffen wofür Aigle momentan Maschinen entwickelt.

 

Informationen zum Vortragenden, Herr Albertro Sadun:

 

Alberto Sadun wurde 1966 in Florenz geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaft an der Universität in Florenz. Nach der Promotion arbeitete er eine Zeit lang in England.

Seit 1995 arbeitet er für die Firma AIGLE SRL. Er ist heute Geschäftsführer und Gesellschafter. Sein Hauptaufgabengebiet ist Verkauf, Marketing und Entwicklung innovativer Produkte.

AIGLE SRL ist ein bekannter Hersteller für Flockmaschinen. Seit 50 Jahren beschäftigt sich AIGLE SRL mit der Beflockung und hat in den vergangenen Jahren neue Lösungen für die Beflockung von Profilen, Bahnenware und 3-D Stücken entwickelt.

Beflockung von Federn – und die Ansprüche daran

 

Seit dem Jahre 2005 lässt die Pieron GmbH ihre technischen Federn beflocken. Getrieben von den Forderungen der Automobilkunden, Geräusche in den gemeinsam entwickelten Baugruppen zu reduzieren, entwickelte man gemeinsam mit den Lieferanten und Kunden eine robuste Flocklösung für die automobile Anwendung. Hierbei war letztendlich nicht nur das Verhalten des Flocks zu entwickeln, sondern die Kombination Werkstoff, Federdimensionierung und Anwendung in der Baugruppe in Einklang zu bringen.

 

Der Vortragende, Dipl.-Ing. Christian Fehler, studierte von 1989 bis 1993 Maschinenbau an der Fachhochschule Bochum. Danach war er bis zum Jahr 2000 für IMI Norgren Herion, einem Hersteller von Pneumatik-Komponenten, tätig. Er arbeitete dort im Bereich PPS und Produktionsleitung (Assistenz). Seit dem Jahr 2000 ist er bei der Pieron GmbH in Bocholt tätig. Zunächst arbeitete er in der Abteilung für die Entwicklung technischer Federn, dann übernahm er die Vertriebsleitung. 2005 wurde er zum Prokuristen ernannt. Seit 2011 ist er Geschäftsführer und verantwortet unter anderem die Bereiche Vertrieb, Entwicklung und Einkauf.